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Detlef Buder
Auswirkung der Schulreform
Buder kümmert sich um Finanzen
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Detlef Buder

Anfang mit Stolpersteinen

Detlef Buder: Spannende Aufgabe im Petitionsausschuss

Als Neuling Detlef Buder (SPD) vor einem Jahr in die konstituierende Landtagssitzung ging, hatte er sich die Politik im Lande etwas anders vorgestellt - nämlich geprägt von einer vom SSW geduldeten rotgrünen Landesregierung unter einer Ministerpräsidentin Heide Simonis.

Es kam anders. „Es war ein Anfang mit Stolpersteinen", resümiert Buder. "Die damit zusammenhängenden Probleme hätten die SPD nahezu das ganze Jahr beschäftigt. Den Umständen entsprechend habe er sich aber ganz gut in seine neue Aufgabe eingefuchst. „Es war für mich ein Jahr der Erkenntnisse", zieht er ein Fazit.

Allerdings blieb ihm in seinem neuen Abgeordnetendasein nicht viel Zeit zum „Lernen". Detlef Buder war Mitglied der Koalitionsgruppe Bildung. Diese tagte damals täglich. „Jetzt sind wir dabei, mit Riesenschritten das umzusetzen, was wir damals zusammengeschmiedet haben." Deutlich macht er, dass es sich beim neuen Schulgesetz und überhaupt bei dem Bereich Bildung um äußerst komplexe Themen handelt.

Dabei geht es nicht nur um die Gemeinschaftsschule, für die er sich im Wahlkampfstark gemacht hat. sondern speziell um die Oberstufenreform und die Umwandlung der Berufsschulen in Berufsbildungszentren. -Gerade was letzteres anbelangt, so glaubt er, recht erfolgreich für Dithmarschen gearbeitet zu haben.


Detlef Buder, zuständig für Dithmarschen-Nord

Blick auf den Landtag

Als Erfolg für die Region wertet er auch, dass im Laufe des Jahres zwei Mal ausführlich im Landesparlament über die Westküste diskutiert wurde: im Zusammenhang mit dem Westküstenbericht und dem Ausbau des Husumer Hafens.
Sechs oder sieben Reden „unterschiedlicher Qualität" hat er bisher im Landtag gehalten - zu den Themen Häfen, Westküste, Tourismus, Bildung und natürlich zum Schulgesetz.

„Schließlich bin ich in Dithmarschen dafür angetreten und dafür gewählt worden, die Schulen in Schleswig-Holstein umzugestalten." In diesem Zusammenhang bedauert er es, dass es zu Schwarz-Rot und nicht zu Rot-Grün gekommen ist: „Da können wir eben doch nicht alles das umsetzen, was wir wollten. Ansonsten klappt es recht gut in der großen Koalition." Neben den Riesenaufgaben - Schulgesetz, Naturschutzgesetz und Haushaltskonsolidierung - misst Buder seiner Aufgabe als Vorsitzender des Petitionsausschusses eine besondere Bedeutung bei. Der Ausschuss tagt 14-tägig und hat pro Sitzung zwischen 10 und 25 Petitionen zu bearbeiten. „Der Petitionsausschuss wird oft sehr verkannt, ist aber wichtig", so seine Erfahrung.

Insgesamt zieht er für sich eine positive Bilanz seines ersten Landtagsjahres: „Die Westküste spielt im Konzert der Regionen voll mit. Durch diverse Gespräche habe ich versucht, dazu beizutragen, dass manche Entscheidungen zu ihren Gunsten getroffen wurden."
(Quelle: DLZ v. 17.03.2006)